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Spende von 18.500 Euro und vieles mehr: Wie die Senziger den Sinzigern helfen

„Sind wir schon zu Hause?“, fragten sich Berthild und Peter Dietrich, ein Journalistenehepaar aus Senzig, einem Ortsteil von Königs-Wusterhausen in Brandenburg, als sie im Jahr 2020 während ihres Urlaubs im Vorbeifahren Sinzig am Rhein entdeckten. Sie besuchten die Stadt, die ähnlich heißt wie ihr Heimatort und knüpften Kontakte. Dabei stellte sich heraus, dass es bereits Anfang der 1990er-Jahre über den SPD-Ortsverein um Ingo Terschanski und den Tischtennisverein Sinzig Beziehungen zwischen den beiden Ortschaften gegeben hatte. Durch die Wiederbelebung der Kontakte wurde nun ein großes Hilfspaket von Senzig für Sinzig geschnürt, um für von der Flut betroffene Kindern eine Ferienfreizeit zu finanzieren.

Der Ort in Brandenburg verfügt über ein großes Netzwerk, dem zahlreiche Vereine, Institutionen, Firmen, Künstler und Privatleute angehören. Der Vorsitzende des Fördervereins Netzwerk Senzig, Jürgen Müller, hat jetzt mit Tatjana Marintschuk und ihrem Lebensgefährten Andreas Kesel Sinzig besucht, um Petra Klein, Leiterin des Jugendzentrums HoT, einen Scheck über 18.500 Euro zu überreichen. „Ursprünglich hatten wir uns überlegt, die Kinder zu uns nach Brandenburg zu holen. Das hat sich aber als schwierig herausgestellt“, so Müller. Petra Klein ergänzt: „Es ist auch so, dass die Kinder sich durch die Nachwirkungen der Flutkatastrophe nicht von ihren Eltern trennen möchten. Nun haben wir vor, mit dem Geld über das HoT eine Ferienfreizeit für 20 Kinder in Senzig mit seinen vielen Seen und Berlin direkt vor der Türe für diesen Sommer zu organisieren.“ Die Aktion „Senzig hilft Sinzig“ ist der Versuch, der Verbundenheit der beiden fast namensgleichen Orte durch einen guten Zweck neues Leben einzuhauchen. „Ich könnte mir vorstellen, dass es ein guter Weg ist, so etwas von der Basis her durch private Kontakte erneut aufzubauen“, so Klein.

Die Leiterin des HoT hat schon sehr gute Erfahrungen mit den Vertretern des Netzwerks gemacht. So ist Daniel Kesel, von Hause aus Fachmann für Elektrotechnik, Projekt- und Bauleitung, bereits kurz nach der Flut mit seiner Lebensgefährtin an die Ahr gekommen, um dort zu helfen, wo es nur geht. Mit seinem Know-how konnte er genau das schnell liefern, was dringend gebraucht wurde: Strom. „Andreas kam zu uns. Wir hatten keine Zeit, um groß Anweisungen zu erteilen. Er machte einfach“, erinnert sich Petra Klein. So sorgte Andreas Kesel zunächst in der Barbarossaschule für Strom. Dann setzte er kurzerhand seine Idee um, im HoT einen Waschsalon für Flutopfer und Helfer einzurichten. In Ahrweiler kümmert er sich um mehrere Wiederaufbauprojekte.

Einiges, was Kesel so erlebt hat, ist ihm in bleibender Erinnerung. Als die Flut kam, hielt sich ein Mann in Ahrweiler in seinem Juwelierladen auf, als er die tosenden Wassermassen hörte. „Er zerrte seine kranke Mutter aus ihrem Bett, setzte sie in den Rollstuhl um sie draußen durch den reißenden Strom zu ziehen und dann im Haus gegenüber gegen den Wasserdruck die Türe zu öffnen und seine Mutter die Treppe hochzuschleifen, der Rollstuhl war weg“, so der 32-Jährige. Die ersten Eindrücke waren für den studierten Elektrotechniker, der auch schon in anderen Krisengebieten der Welt im Einsatz war, extrem hart. Auch seine Lebensgefährtin Tatjana Marintschuk hat geholfen, indem sie viel mit den Menschen an der Ahr gesprochen hat. Sie stammt aus dem Kaukasus, wo das Haus ihrer Eltern durch ein großes Hochwasser zerstört wurde. „Wir hatten damals niemanden, der uns geholfen hat, das sollte sich hier nicht wiederholen“, sagt die Fotografin.

Quelle: RZ-Online 28.02.2022, Redaktion Judith Schumacher

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