Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Datenschutzerklärung.

Fluthilfe

 

Vernetzung und Doppelstrukturen 

Generell arbeiten wir schon immer in einem Netzwerk von Behörden, Schulen, Organisationen, Ärzten etc. Das bedeutet auch, dass wir unsere Aktionen, Projekte und Ideen immer mit diesen abstimmen und dann gemeinsam weiterentwickeln. Nur durch diese über Jahre entstandene Netzwerkarbeit können auch kurze Wege und schnelle Vermittlungen für Betroffene vorgehalten werden. 

Vor dem Hintergrund der Flut kamen nunmehr neue Partner*Innen, wie z.B. der ASB, die Malteser und Kiss Ahr hinzu. 

Der ASB hat die sogenannte Betreuung der “Mobilhaus- Siedlung” in Sinzig übernommen. Auch hier arbeiten wir eng zusammen. Dies auch mit dem Ziel, Doppelstrukturen zu vermeiden. So sind wir derzeit z.B. dabei gemeinsam mit der Gemeindeschwester Plus in Sinzig einen sogenannten "Handytreff" zu implementieren. (Jugendliche, Senioren und digitale Botschafter machen sich fit in der “digitalen Welt”.)

Die Malteser haben im Flutgebiet die “aufsuchende Beratung” mit Blick auf die Antragstellung zur Wiederaufbauhilfe übernommen und sind seit April 2022 personell in einem Büroraum unserer Einrichtung, 1x wöchentlich vertreten.

Ziel des Angebots von Kiss Ahr  ist es, sowohl selbstorganisierte als auch professionell angeleitete Selbsthilfegruppen vor Ort entweder anzubieten oder mit Interessierten gemeinsam ins Leben zu rufen. In diesen Gruppen haben Betroffene, Angehörige und Helfende die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe auszutauschen und die entstandenen Belastungen besser bewältigen zu können. Eine Fachkraft bietet ebenfalls 1x wöchentlich Beratung in unserer Einrichtung an (www.kiss-ahr.de

Seit Juni 2022 sind auch die Berater*innen der ISB aus den sogenannten “Infopoints”  sowie die Architekten der Architektenkammer bei uns im Haus verortet. ISB und die Architektenkammer bieten von Montag bis Freitag ganztägig Beratungen für die von der Flut Betroffenen an. 

Des Weiteren sind wir in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen, die seitens der Kreisverwaltung auf den Weg gebracht wurden, personell vertreten (Runder Tisch - “(Wieder)-Aufbau soziale Infrastruktur”, AG "Initiative Jugendsozialarbeit - Schule, Handwerksberuf(ung), Ausbildung", AG “Jugend, Familien, Bildung”, AG “Steuerungsgruppe Beteiligung”, AG “Beratungsbus”). Hier werden auch die Projekte vorgestellt und dann ggfs. gemeinsam umgesetzt. Auch hier ist das wichtigste Ziel Doppelstrukturen und damit auch ein Überangebot von Hilfestellungen zu vermeiden, passgenaue Angebote zu entwickeln und die soziale Infrastruktur zu erhalten, neu zu denken und ggfs. auch nicht mehr benötigte Angebote einzustellen.